| Akronym | NetGit |
| Projekttitel | Netzwerk Ganztag im Trialog mit öffentlicher Jugendhilfe, Schulträgern und freien Trägern |
| Förderrichtlinie | Nexus Ganztag |
| Laufzeit | 01.07.2026 – 30.06.2029 |
| Status | laufend |
| Ansprechpartner | Institut für soziale Arbeit e.V. André Altermann E-Mail: andre.altermann[ät]isa-muenster.de |
| Webseite | https://isa-muenster.de/arbeitsbereiche/jugendhilfe-und-schule/netgit/ |
| Förderkennzeichen | 01PG26003 |
| Zielgruppe | Träger des Ganztags (Grundschule) auf den Ebenen Schulträger, öffentlicher Jugendhilfeträger und freier Jugendhilfeträger |
| Projektschwerpunkte | Kompetenzentwicklung, Vernetzung, Kooperationsaufbau |
| Fördersumme | 735.324,34 € |
| Kurzbeschreibung | Der im § 24 Abs. 4 SGB VIII verankerte Rechtsanspruch auf Ganztagsbetreuung stellt Kommunen, Träger und Bildungseinrichtungen vor die Herausforderung, qualitativ hochwertige Angebote in ausreichendem Umfang bereitzustellen, was mit einem entsprechend hohen Personalbedarf einhergeht. Das Projekt NetGit setzt an dieser Anforderung an und trägt zur Zielsetzung der Förderrichtlinie NEXUS Ganztag (Unterstützungsformat B) bei, indem es das gemeinsame Wirken der Träger des Ganztags auf den Ebenen Schulträger, öffentlicher Jugendhilfeträger und freier Jugendhilfeträger stärkt und diese Zielgruppen bei der Entwicklung eines gemeinsamen Qualitätsverständnisses und kooperativer Strukturen für die ganztägigen Bildungs-, Erziehungs- und Betreuungsangebote in der Kommune unterstützt. Die Trägerformen sollen auf möglichst hochrangiger Ebene in den Trialog gebracht werden. Die Umsetzung erfolgt in den Bundesländern Nordrhein-Westfalen (NRW), Niedersachsen und Hessen. |
Projektlupen
September 2026
Kommunale Personalstrategien für den schulischen Ganztag entwickeln
Im Mittelpunkt des vom BMBFSFJ geförderten Projektes „NetGiT – Netzwerk Ganztag im Trialog“ stehen die gemeinsame Entwicklung kommunaler Strategien und praxistauglicher Instrumente zur Personalgewinnung, -entwicklung und -bindung – insbesondere im Hinblick auf Quereinsteigende im Ganztag. Die Teilnahme am Interessensbekundungsverfahren ist noch bis zum 25. September möglich. Für interessierte Kommunen und individuelle Fragen steht das Projektteam zur Verfügung.
Am Projekt NetGiT nimmt jede Kommune mit einem festen Trio aus Vertreterinnen und Vertretern des Schulträgers, der öffentlichen Jugendhilfe und eines freien Trägers am Netzwerk teil. Durch die Zusammenarbeit dieser drei Perspektiven können tragfähige Lösungen für die kommunale Praxis entwickelt werden. Dabei setzen wir auf den Austausch zwischen Kommunen sowie auf die enge Zusammenarbeit von Schulträgern, öffentlicher Jugendhilfe und freien Trägern. Das Projekt richtet sich an Akteure und Akteurinnen aus Hessen, Niedersachsen und Nordrhein-Westfahlen.
NetGiT versteht sich als Entwicklungs- und Arbeitsnetzwerk. Innerhalb von zwei zwölf monatigen Netzwerkrunden bringen jeweils bis zu zehn teilnehmende Kommunen ihre Erfahrungen, Fragestellungen und Ideen aktiv ein und arbeiten gemeinsam an der Entwicklung, Erprobung und Weiterentwicklung von Instrumenten und Handlungshilfen. Die Ergebnisse werden wissenschaftlich begleitet und anschließend als praxisorientierte offene Materialien veröffentlicht, sodass auch andere Kommunen davon profitieren können.
Für interessierte Kommunen und Personen sind weitergehende Informationen auf der NetGiT- Projektseite hinterlegt. Darüber hinaus stehen die Projektmitarbeiterinnen und -mitarbeiter für individuelle Fragen zur Verfügung. Das NetGiT-Projektteam würde sich sehr freuen, wenn das Projekt an interessierte Kommunen, Institutionen oder weitere Kontakte weitergeleitet wird.
Kontaktpersonen im ISA:
Name: André Altermann
Fon: 0179 420 59 29
E-Mail: andre.altermann@isa-muenster.de
Name: Johannes Föhles
Fon: 0176 732 268 19
E-Mail: johannes.foehles@isa-muenster.de