| Akronym | OER-Kurspilot |
| Projekttitel | KI-gestützte OER-Kursmaterialempfehlungen |
| Förderrichtlinie | OE_Space |
| Laufzeit | 01.08.2026 – 31.01.2027 |
| Status | laufend |
| Ansprechpartner | Pixeltreu eG Andreas Lange E-Mail: andreas.lange[ät]pixeltreu.com |
| Förderkennzeichen | 01PZ26007 |
| Zielgruppe | Lehrende und Lernende an Hochschulen, Lehrentwicklerinnen und – entwickler, E-Learning-Teams, Infrastrukturbetreibende |
| Projektschwerpunkte | Lerninfrastruktur, KI, Interoperabilität, Metadaten, Professionalisierung, Qualitätssicherung, OEP |
| Fördersumme | 49.300,00 € |
| Kurzbeschreibung | Das Vorhaben OER-Kurspilot entwickelt einen KI-gestützten Assistenten, der Lehrende bei der Erstellung und Aktualisierung von Moodle-Kursen auf Basis offener Bildungsmaterialien (OER) unterstützt. Ziel des Vorhabens ist es, die bislang oft aufwändige Suche, Auswahl und Integration von OER in den Lehralltag zu vereinfachen und damit die Nutzung bestehender OER-Infrastrukturen zu stärken. Die im Projekt gewonnenen Erfahrungen werden systematisch dokumentiert, evaluiert und in Form von Leitfäden, Best Practices und offenen Materialien veröffentlicht. Dadurch sollen die Nachnutzung der Ergebnisse sowie der Aufbau vergleichbarer Angebote gefördert und die Verbreitung offener Bildungsressourcen und -praktiken im Bereich digitaler Bildungsmedien unterstützt werden. Hierfür wird ein prototypischer Workflow entwickelt, der Lehrende schrittweise durch die Kursplanung begleitet. Auf Grundlage von Lernzielen, Zielgruppen und Fachgebieten recherchiert ein KI-Assistent passende Materialien im OERSI, bereitet diese in einem didaktischen Dashboard auf und ermöglicht die Übertragung ausgewählter Inhalte in Moodle. Ergänzend werden Metadaten analysiert und Hinweise zur Qualität und Nachnutzbarkeit der Materialien bereitgestellt. Durch die Anbindung an OERSI, Moodle und ORCA.nrw werden bestehende Bildungsinfrastrukturen miteinander verknüpft. Exemplarisch erstellte Kursartefakte sollen über ORCA.nrw bereitgestellt und für die Nachnutzung sichtbar gemacht werden. Zudem ist eine Verstetigung des Ansatzes im ORCA.nrw-Kontext perspektivisch vorgesehen. Die Entwicklung erfolgt in den Schritten Konzeption, technische Umsetzung, Pilotierung mit Lehrenden, Optimierung und Transfer. Die Ergebnisse werden als Open-Source-Lösung veröffentlicht und durch Demonstrationsinstanzen, Dokumentationen, Evaluationsergebnisse sowie exemplarische Kursartefakte für eine breite Nachnutzung verfügbar gemacht. Langfristig soll der Ansatz zur stärkeren Integration von OER in bestehende Lehr- und Lerninfrastrukturen beitragen. |