Metaforschung zu OE_Struktur

AkronymMeta_Struktur
ProjekttitelMetaforschung zu OE_Struktur
FörderrichtlinieOE_Struktur
Laufzeit01.12.2024 – 31.03.2029
Statuslaufend
AnsprechpartnerFriedrich-Alexander-Universität Erlangen-Nürnberg
Philosophische Fakultät und Fachbereich Theologie – Lehrstuhl für Schulpädagogik mit Schwerpunkt Educational Governance and Educational Change
Prof. Dr. Nina Bremm
E-Mail: nina.bremm[ät]fau.de
Förderkennzeichen01PO24009
ZielgruppeBeteiligte Projekte und deren Praxispartner (Schulträger) der Förderrichtlinie OE_Struktur
ProjektschwerpunkteTransfer, Vernetzung, Schulträger, Zuwendungsempfänger, Chancengerechtigkeit, Professionalisierung, Qualitätssicherung
Fördersumme866.626,51 €
KurzbeschreibungDas Projekt „Meta_Struktur“ der FAU Erlangen-Nürnberg unter Leitung von Prof. Dr. Bremm übernimmt die wissenschaftliche Begleitung der Projekte der Förderlinie OE_Struktur. Es nimmt eine übergeordnete Metaperspektive ein, um die komplexen Prozesse der Organisationsentwicklung von Schulträgern im digitalen Wandel zu analysieren. Im Zentrum stehen die Bereiche Organisationsentwicklung sowie Vernetzung und Wissenstransfer. Untersucht werden projektübergreifende Kommunikations- und Kooperationsformen sowie Entwicklungs- und Transferstrategien zwischen Wissenschaft und Schulträgern. Methodisch kommt die Situationsanalyse auf Basis der Grounded Theory zum Einsatz. Durch Workshops und Reflexionsgespräche unterstützt das Projekt die Vernetzung der Beteiligten, fördert Skalierung und Nachhaltigkeit der Ergebnisse und stärkt die Projekte als „learning community“ in ihrer Weiterentwicklung im Kontext digitaler Bildungstransformation.

Projektlupen

Oktober 2026
Theoretische Perspektiven auf globale Digitalität und lokale Infrastruktur

Iris Kannen und Martin Bittner stellen das Meta-Forschungsprojekt der Förderline OE_Struktur beim ÖFEB-Kongress vor

Das Meta-Forschungsprojekt in der Förderlinie OE_Struktur hat beim Jahreskongress der Österreichischen Gesellschaft für Forschung und Entwicklung im Bildungswesen (ÖFEB) in Innsbruck 2026 einen ersten Einblick in seine Forschungspraxis gegeben und erste Ergebnisse vorgestellt.

Iris Kannen und Martin Bittner stellen das Meta-Forschungsprojekt der Förderline OE_Struktur beim ÖFEB-Kongress vor
© Meta_Struktur

Dr. phil. habil. Martin Bittner und Iris Kannen vom Lehrstuhl für Schulpädagogik mit dem Schwerpunkt Educational Governance und Educational Change (Prof.in Dr.in Nina Bremm) der FAU Erlangen-Nürnberg widmen sich mit ihrem Forschungsprojekt einer Metaperspektive auf die Zusammenarbeit zwischen Wissenschaft und Praxis in den sieben Projekten der Förderlinie zur Organisationsentwicklung von Schulträgern im digitalen Wandel.

Passend zum Konferenztitel „Bildung in Zeiten der Glokalisierung“ haben die Erlanger Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler theoretische Perspektiven auf globale Digitalität und lokale Infrastruktur vorgestellt und auf die gesellschaftlichen, politischen und sozialen Dimensionen dieser für die Förderlinie zentralen Aspekte verwiesen, die die Situation der sieben Entwicklungsprojekte prägen.

Die globale Dimension offener Bildungsmaterialien, Netzwerkstrukturen und Partizipation eröffnet Chancen für Bildungsgerechtigkeit und Demokratie. Die Metaforschung fragt danach, wie die lokale Umsetzung in kommunalen Strukturen bzw. die Entwicklungsarbeit in Wissenschaft-Praxis-Kooperationen diese Chancen aufgreifen und realisieren können.

Die durchgeführten Situationsanalysen nach Adele Clarke zeigen, dass zwei Perspektiven für die Bewältigung dieser lokalen und globalen Herausforderung besonders wichtig sind: Zum einen die Bedeutung einer funktionierenden und verlässlichen Infrastruktur und zum anderen die Verbindung von Entwicklungsfragen mit dem Ziel einer weltweit gerechten und zugänglichen Bildung. Die übergreifende Auswertung der Forschungsprojekte zeigt zudem, wie politische und institutionelle Rahmenbedingungen die praktische Arbeit beeinflussen und wie sich bestimmte Vorgehensweisen langfristig in den Organisationsstrukturen verankern.