HackathOERn: Ideenwettbewerbe und Hackathons zur Verbesserung von OER-Infrastrukturen für OER und OEP

AkronymHackathOERn
ProjekttitelHackathOERn – Ideenwettbewerbe und Hackathons zur Verbesserung von OER-Infrastrukturen für OER und OEP
Laufzeit01.01.2025 – 28.02.2027
Statuslaufend
Ansprechpartneredu-sharing.net e.V.
Marco Timm
hackathoern[ät]edu-sharing.net
Webseitehttps://www.hackathoern.de/
Förderkennzeichen01PP24002
ProjektpartnerGesellschaft für wissenschaftliche Datenverarbeitung mbH (GWDG)
ZielgruppeSchule, Hochschule, Universität, Programmierende, Lehrende, Stakeholder
ProjektschwerpunkteInfrastruktur, Interoperabilität, KI, Qualitätsentwicklung, Nutzerfreundlichkeit
Fördersumme791.297,48 €
Kurzbeschreibung„HackathOERn – Ideenwettbewerbe und Hackathons zur Verbesserung von OER-Infrastrukturen für OER und OEP“ sucht nach innovativen Softwarelösungen, die die Handhabung von Open Educational Ressources (OER) vereinfachen und so zur nachhaltigeren Etablierung von OER in der Bildungslandschaft beitragen.
Damit wird die OER-förderliche Infrastruktur durch prototypische Anwendungen bereichert werden. Sie zeichnen sich durch Flexibilität, gute Bedienbarkeit, Barrierearmut und eine hohe Integrierbarkeit aus.
Im Zentrum von HackathOERn steht die Durchführung einer Reihe des kollaborativen Programmierformats „Hackathon“. Diese Hackathons werden von Vernetzungsaktivitäten unter Beteiligung von Akteurinnen und Akteuren im Bereich OER flankiert. Dort können vielversprechende Ideen für die Verbesserung der digitalen Infrastruktur entstehen.
Auf deren Basis werden die Herausforderungen der nächsten Hackathons hergeleitet.
Alle Ergebnisse werden dokumentiert und unter freien Lizenzen veröffentlicht, um im Sinne der Offenheit von OER Dritten zu ermöglichen, zur Weiterentwicklung beizutragen und somit die Nachhaltigkeit entwickelter Lösungsansätze zu steigern.

Projektlupen

Fotos von HackathOERn in Weimar
© HackathOER

Vom 24. bis 26. August 2026 fand in Weimar der vierte HackathOERn statt – in diesem Jahr gemeinsam mit dem OER-/IT-Sommercamp. Vertreterinnen und Vertreter aus OER-Community, IT, Bildung und Politik kamen zusammen, um drei Tage lang an Ideen für die Weiterentwicklung offener Bildungsinfrastrukturen zu arbeiten. In Workshops und Lightning Talks wurden Konzepte entwickelt, Prototypen erprobt und neue Perspektiven auf die Zukunft von OER-Infrastrukturen diskutiert.

Drei Schwerpunkte

Im Mittelpunkt standen drei Themenfelder:

● Qualitätsindikatoren: Wie kann die Qualität von OER sichtbar, nachvollziehbar und unterstützend gestaltet werden?
● KI für OER-Infrastrukturen: Wie können KI-Anwendungen die Suche, Erstellung, Überarbeitung und Qualitätssicherung von OER unterstützen – und dabei Offenheit, Datenschutz und Transparenz berücksichtigen?
● Über den Tellerrand: Welche neuen Technologien und Formen der Zusammenarbeit können für offene Bildung nutzbar gemacht werden?

Von KI-Chatbots bis zu neuen OER-Netzwerken
In insgesamt sechs Workshops arbeiteten die Teilnehmenden an unterschiedlichen Ansätzen. Dazu gehörten ein KI-gestützter OER-Chatbot, RAG-Systeme für öffentliche Bildungsinfrastrukturen, intelligente edu-sharing-Sammlungen sowie der OER Pathfinder, der ausgehend von einem Lernziel einen sequenzierten Lernpfad aus OER erstellt. Weitere Teams beschäftigten sich mit föderierten OER-Infrastrukturen auf Basis von ActivityPub und mit Qualitätsindikatoren für OER.

Dabei entstanden konkrete Ergebnisse: Für den OER-Chatbot wurde beispielsweise eine Roadmap vom MVP bis zur produktiven Anwendung entwickelt. Beim OER Pathfinder bestätigte ein Proof of Concept die wesentlichen technischen Annahmen. Im Workshop zu intelligenten edu-sharing-Sammlungen wurden unter anderem wiederverwendbare Skills, Community Patterns, gamifizierte Lernpfade und Ansätze zur Qualitätssicherung konkretisiert.

Flankiert wurden die Workshops von zwei Mappingaktivitäten, bei denen UX-Bedarfe gesammelt und die Vernetzung bestehender Bildungsinfrastrukturen sichtbar gemacht wurden.

Gemeinsam weiterdenken
Ein zentrales Ergebnis des HackathOERn #4 war nicht nur die Entwicklung einzelner technischer Lösungen, sondern auch die gemeinsame Auseinandersetzung mit den Bedingungen einer zukunftsfähigen OER-Infrastruktur. Themen wie Interoperabilität, Qualität, digitale Souveränität, offene Standards und die Nachnutzbarkeit von Infrastruktur spielten dabei eine zentrale Rolle.
Das Pre-Matching im Vorfeld ermöglichte es den Workshopgebenden und Teilnehmenden, sich bereits vor der Veranstaltung zu vernetzen und die gemeinsame Arbeit vorzubereiten. Die Ergebnisse und Erfahrungen aus Weimar und den drei vorangegangenen HackathOERns zeigen, wie wichtig Räume sind, in denen die Community zusammenkommen, sich austauschen und vernetzen kann – und in denen gemeinsam daran gearbeitet wird, offene Bildungsstrukturen nicht nur weiterzuentwickeln, sondern auch grundsätzlich neu zu denken.

Mit dem Start der neuen HackathOERn-Ideendatenbank haben wir einen zentralen Ort geschaffen, an dem Ideen rund um Open Educational Resources (OER) und Open Educational Practices (OEP) gesammelt, dokumentiert und in die Community getragen werden können. Ziel ist es, gute Ideen nicht nur im Rahmen einzelner Veranstaltungen aufzugreifen, sondern sie langfristig sichtbar zu halten und die Zusammenarbeit zwischen unterschiedlichen Akteurinnen und Akteueren zu fördern.

Für den 4. HackathOERn kam die Ideendatenbank direkt zum Einsatz: Interessierte konnten ihre Ideen dort im Rahmen des Call for Ideas direkt einreichen und damit die Grundlage für die Projekte des kommenden HackathOERns legen. Gleichzeitig entsteht so ein wachsender Ideenpool, der auch über einzelne Veranstaltungen hinaus als Inspirations- und Vernetzungsplattform dienen kann.

Projekte aus der Datenbank, an denen wir gemeinsam beim nächsten HackathOERn vom 24.- 16. August in Weimar tüfteln möchten sind:

  • ActivityPub based OER sharing – The FedivOERse and beyond
  • OER-AI-Chatbot — Intelligenter Zugang zu OER-Wissen
  • Öffentliche Bildungsinfrastruktur als RAG-System für KI
  • Intelligente edu-sharing Sammlungen, die mit dir sprechen
  • OER Pathfinder – KI-gestützte Lernpfade aus OERs
  • Qualität messen – geht das? Qualitätsindikatoren für OER gemeinsam weiterdenken

Die Ideendatenbank verfolgt dabei bewusst einen offenen Ansatz: Nicht jede Idee muss sofort umgesetzt werden. Auch Herausforderungen, Bedarfe oder erste Lösungsansätze können frühzeitig festgehalten, sichtbar gemacht und gemeinsam weiterentwickelt werden. So lassen sich thematische Überschneidungen erkennen, Synergien nutzen und potenzielle Projektpartner*innen leichter zusammenbringen.

Mit der Einbindung in den Call for Ideas möchten wir die Ideendatenbank zugleich als dauerhaftes Werkzeug in der OER-Community etablieren. Sie soll ein niedrigschwelliger Ort sein, an dem Ideen aus der Community gesammelt, weiterentwickelt und für zukünftige HackathOERns ebenso wie für andere kollaborative Entwicklungsprozesse genutzt werden können.

Die Ideen-Datenbank lebt von eurer Beteiligung! Deshalb laden wir alle Interessierten herzlich ein, ihre Ideen einzubringen, bestehende Vorschläge zu entdecken und gemeinsam an neuen Lösungen für offene Bildungsinfrastrukturen zu arbeiten. Jede Idee kann ein Ausgangspunkt für die nächste erfolgreiche Zusammenarbeit sein.

Kollaborative Lösungen für offene Bildungsinfrastrukturen

Fotos von HackathOERn in Göttingen
© HackathOER

Vom 11. bis 13. Mai 2026 fand in den Räumlichkeiten der GWDG Göttingen der dritte HackathOERn statt. Knapp 40 Teilnehmende aus Bildung, Verwaltung, Politik und IT kamen zusammen, um gemeinsam Lösungen für offene und interoperable Bildungsinfrastrukturen zu entwickeln und bestehende OER-Ansätze miteinander zu vernetzen und neue Ansätze für die Weiterentwicklung der OER-Landschaft in Deutschland zu erproben.

Themen und Schwerpunkte

Grundlage der Veranstaltung war auch bei diesem HackathOERn ein öffentlicher Call for Ideas: Acht Projektvorhaben wurden ausgewählt und in interdisziplinären Teams in Göttingen weiterentwickelt. Im Mittelpunkt standen dabei nicht nur technische Lösungen, sondern auch der Austausch über gemeinsame Herausforderungen und Bedarfe der OER-Community.

Thematische Schwerpunkte des HackathOERns waren der Hochschulkontext, wissenschaftliche Perspektiven auf OER-Infrastrukturen sowie weitere Entwicklungsräume für offene Bildungspraktiken. Ergänzt wurden diese Themen durch Ideen aus den vorbereitenden Ideen-Laboren, in denen gemeinsam mit der Community Projektideen und Herausforderungen diskutiert wurden.

Die Projektteams beschäftigten sich unter anderem mit KI-gestützten Anwendungen für OER, innovativen Such- und Empfehlungssystemen, offenen Kommunikations- und Vernetzungslösungen sowie Fragen der Metadatenqualität und Interoperabilität. Dabei entstanden erste Prototypen, Konzepte und Kooperationen, die über die Veranstaltung hinaus weitergeführt werden. So wurden beispielsweise Ansätze für KI-gestützte OER-Überarbeitung, multimodale Suchmechanismen, digitale Lernentwicklungsbäume oder offene Chatbot- und Kalenderlösungen entwickelt.

Besonders deutlich wurde beim dritten HackathOERn, wie eng viele Herausforderungen im OER-Bereich miteinander verbunden sind – und wie wichtig gemeinschaftliche, interdisziplinäre Zusammenarbeit für nachhaltige Lösungen ist. Mehrere Teams verknüpften ihre Ansätze direkt miteinander und entwickelten gemeinsame Perspektiven für offene und interoperable Bildungsinfrastrukturen.

Ergänzt wurde das Programm durch Lightning Talks zu aktuellen Entwicklungen aus der OER-Community sowie Einblicke in das Partnerprojekt MOERFI. Die Teilnehmenden hoben insbesondere die offene Atmosphäre, die intensive Vernetzung und den fachübergreifenden Austausch hervor.

Der HackathOERn versteht sich als Experimentier- und Entwicklungsraum der OER-Community. Hier werden Herausforderungen sichtbar gemacht, neue Lösungsansätze erprobt und Akteurinnen und Akteure aus unterschiedlichen Bereichen zusammengebracht. Damit leistet das Format einen Beitrag zur Weiterentwicklung offener Bildungsinfrastrukturen und zur Umsetzung der OER-Strategie.

Der dritte HackathOERn hat erneut gezeigt, dass viele Herausforderungen im Bereich offener Bildung nur gemeinschaftlich lösbar sind. Das Format schafft einen Raum, in dem Ideen, Expertise und technische Entwicklungen zusammenfinden und daraus nachhaltige Kooperationen entstehen können.

Und wie geht es weiter?

Die beim HackathOERn begonnenen Arbeiten werden in den kommenden Monaten weitergeführt. Der nächste HackathOERn findet vom 24. bis 26. August 2026 statt. Informationen zum Call for Ideas und zur Teilnahme werden rechtzeitig auf unserer Webseite und auf  LinkedIn veröffentlicht!

Ideen entstehen, wenn Menschen zusammenkommen – und genau darum ging es bei unseren Ideen-Laboren! In Vorbereitung auf den kommenden HackathOERn vom 11.–13. Mai in Göttingen haben wir die Community eingeladen, gemeinsam neue Perspektiven und Ansätze rund um Open Education zu entwickeln. In drei Online-Lunchbreak-Sessions wurden spannende Impulse gesetzt, Herausforderungen diskutiert und kreative Lösungsansätze erarbeitet – mit dem Ziel, konkrete Ideen für den Hackathon vorzubereiten.

Jedes Labor hatte einen eigenen Schwerpunkt: der Hochschulkontext, Ideen aus unserer Ideen-Datenbank sowie wissenschaftliche Perspektiven.

  • Ideen-Labor mit Fokus auf den Hochschulkontext (19. Februar 2026)

Für dieses Ideen-Labor konnten wir Dr. Klaus Wannemacher und Funda Seyfeli-Özhizalan vom HIS-Institut für Hochschulentwicklung für einen Input-Talk gewinnen, die uns einen Einblick in Befragungsergebnisse zu KI-Potenzialen für Open Education gegeben haben. Im Anschluss diskutierten die Teilnehmenden gemeinsam Herausforderungen im Bereich OER/ OEP im Hochschulkontext und überlegt, welche Lösungen es bräuchte, um diese zu adressieren.

  • Ideen-Labor zu Ideen aus der Ideen-Datenbank (26. Februar 2026)

Im Laufe des Projekts haben wir bei Veranstaltungen wie der OER im Blick 2025 und dem OERcamp 2025 gemeinsam mit der Community Herausforderungen, Ideen und Lösungsansätze im Kontext von OER-/ OEP-Infrastrukturen diskutiert und in der Ideen-Datenbank gesammelt. Für dieses Ideen-Labor wurden die Ideen geclustert und in drei zentrale Themenblöcke gebündelt: (1) Versionierung, (2) Qualitätsentwicklung und (3) Feedbackkultur. Gemeinsam mit den Teilnehmenden haben wir dazu konkrete Ideen und Lösungsansätze entwickelt, die im kommenden HackathOERn umgesetzt werden können.

  • Ideen-Labor zu wissenschaftlichen Perspektiven (12. März 2026)

Ziel dieses Ideen-Labores war es, einen Blick auf Forschung und wissenschaftliche Perspektiven zu OER, OEP und Open Education im weiteren Sinne zu werfen. Im Vorfeld dazu haben wir verschiedene Literatur aufbereitet, um unterschiedliche Länderperspektiven (USA, Niederlande und Deutschland) als Diskussionsgrundlage vorzustellen.

Erkenntnisse aus den Ideen-Laboren

Die Ideen-Labore haben gezeigt, dass im Kontext der diskutierten Themen noch großen Handlungs- und Austauschbedarf gibt – gleichzeitig aber viele spannende Ideen und Ansätze in der Community vorhanden sind. Ein wichtiges Ergebnis ist zudem, dass viele Herausforderungen eng miteinander verknüpft sind. Dies zeigte sich zum Beispiel mit Blick auf die Versionierung und Qualitätsindikatoren: Ist nachvollziehbar, wie ein Material weiterentwickelt wurde, gibt das gleichzeitig Aufschluss über dessen Qualität.

Ein herzliches Dankeschön an alle Teilnehmenden der Ideen-Labore für die spannenden Einsichten und Ideen, die daraus entstanden sind!

Du hast Lust beim HackathOERn dabei zu sein? Hier kannst du dich noch bis 24. April 2026 anmelden. Einblicke in die Ideen und das Programm veröffentlichen wir zudem regelmäßig auf LinkedIn.

Archiv 2025

Vom 25. bis 27. August 2025 trafen sich in Weimar rund 70 Teilnehmende aus der OER-, IT- und Bildungscommunity zum gemeinsamen Sommercamp. Unter dem Motto „HackathOERn goes OER-/IT-Sommercamp“ wurde drei Tage lang gehackt, konzipiert und diskutiert – mit dem Ziel, die offenen Bildungsinfrastrukturen in Deutschland weiterzuentwickeln.

HackathOERn in Weimar
© HackathOERn

Themen und Schwerpunkte
Das Camp widmete sich drei zentralen Themenfeldern:
● Interoperabilität: Wie können OER-Plattformen, Tools und Systeme besser vernetzt werden?
● Kooperation und Community Building: Wie lässt sich Zusammenarbeit in der OER-Community stärken?
● Auffindbarkeit und Nutzung von OER: Wie können offene Bildungsmaterialien leichter gefunden und stärker genutzt werden?

In insgesamt neun Workshops entstanden dazu Prototypen und Konzepte – etwa ein Open-Source-Chatbot zur intelligenten OER-Suche, ein kollaborativer OER-Editor oder ein Metadaten-Mapping-Tool, das den Austausch zwischen Plattformen vereinfacht. Weitere Teams arbeiteten an innovativen Ansätzen wie Edufeed, einer dezentralen Austauschplattform, oder einem „Celebration-Feature“, das OER-Erstellende motiviert und sichtbar machen soll.

Ergänzt wurden die Sessions durch zahlreiche Lightning Talks, in denen aktuelle Projekte, Ideen und Perspektiven aus der OER-Community präsentiert wurden.

Gemeinsam weiterdenken
Das Pre-Matching-Event am 11. August diente als Vorbereitung und bot den Workshopgebenden die Möglichkeit, ihre Ideen bereits vorab zu pitchen. So konnten sich Teams frühzeitig bilden und ihre Zusammenarbeit planen – ein Erfolgsfaktor, der sich auch vor Ort bewährte.
Die Ergebnisse aus Weimar fließen in die Weiterentwicklung der kommenden HackathOERns ein. Parallel wächst die Ideen-Datenbank weiter zu einer zentralen, offen zugänglichen Plattform für OER-Innovation und Vernetzung. Mit der Ideen-Datenbank und weiteren Hackathons soll das Projekt durch die Förderung von Kollaboration und Transdisziplinarität die offene Bildungsinfrastruktur in Deutschland nachhaltig stärken.

Der „HackathOERn goes OER-/IT-Sommercamp“ hat eindrucksvoll gezeigt, wie interdisziplinäre Zusammenarbeit und offene Formate kreative Lösungen für die Bildungslandschaft hervorbringen – und dass Gemeinschaft sowie Kollaboration dabei eine zentrale Rolle spielen.

Vom 28. bis 30. April 2025 fand bei der GWDG in Göttingen der erste von insgesamt vier HackathOERns statt – ein gelungener Auftakt für kollaborative Innovation in der OER-Community. Rund 50 Teilnehmende aus Bildung, IT, UX und OER-Praxis kamen zusammen, um gemeinsam an Ideen für die Weiterentwicklung offener Bildungsinfrastrukturen in Deutschland zu tüfteln.

HackathOERn in Göttingen
© HackathOERn

Von der Idee zum Prototyp
Im Vorfeld der Veranstaltung wurden zehn Ideen bei einem öffentlichen Call for Ideas eingereicht – insgesamt haben acht Teams am HackathOERn teilgenommen. Entstanden sind vielfältige Ansätze – von der interaktiven Wissenslandkarte LearnGraph über den dezentralen Datenaustausch Edufeed bis hin zum OER Finder Plugin, das die Suche nach offenen Materialien erleichtert.

Auch Tools wie der Barcamp-Beratungsbot B3 und das neue Ideensammlungs-Tool PollOER zeigen, wie breit das Spektrum an Innovationen war. Neben den technischen Ergebnissen stand vor allem der Community-Gedanke im Mittelpunkt: Zusammenarbeit, offener Austausch und nachhaltige Vernetzung.

Auftakt einer HackathOERn-Reihe
Der HackathOERn in Göttingen markierte den Beginn einer Reihe von vier Hackathons, die im Rahmen des Projekts stattfinden. Die Teilnehmenden lobten die offene, produktive Atmosphäre und die gelungene Kombination aus konzentrierter Projektarbeit und inspirierenden Impulsen.

Im weiteren Projektverlauf folgen noch drei HackathOERns, bei denen neue Ideen aus der Community aufgenommen, weiterentwickelt und erprobt werden. Der Auftakt in Göttingen bildet dafür die Grundlage: Die gewonnenen Erfahrungen und Rückmeldungen fließen direkt in die Gestaltung der nächsten Veranstaltungen ein. Parallel wächst die Ideen-Datenbank weiter zu einer zentralen, offen zugänglichen Plattform für OER-Innovationen.